KONUS erhält ÖPNV-Landespreis

KONUS erhält ÖPNV-Innovationspreis des Landes: Vorbild für nachhaltige Mobilität!

Ministerialdirektor Hartmut Bäumer verlieh im Namen von Verkehrsminister Winfried Hermann beim 6. ÖPNV-Innovationskongress des Landes Baden-Württemberg in Freiburg dem durch 9 Verkehrsverbünde gemeinsam eingereichten Mobilitätskonzept „KONUS – Kostenlose Nutzung des ÖPNV für Schwarzwaldurlauber“ den ÖPNV-Innovationspreis 2013 in der Kategorie „Nachhaltige Mobilität im Freizeitverkehr“.

Das Verkehrsministerium würdigte vor Vertretern der Nahverkehrsbranche KONUS als innovatives und nachhaltiges Mobilitätskonzept im Freizeitverkehr.
KONUS stelle ein Vordenker-Modell für eine verantwortliche Mobilität in einem der sensibelsten Gebiete des Landes – dem Schwarzwald mit über 11.000 Quadratkilometern – dar. Das System verbinde seit den Anfängen im Jahre 2005 in einzigartiger Weise ÖPNV und Tourismus zum Wohle der Umwelt und der Gäste. Es habe sich kontinuierlich weiterentwickelt, neue Teilnehmer auf Seiten der teilnehmenden Verbünde und der Tourismusorte gefunden und kann seit 2012 die angestrebte Gebietskulisse „Schwarzwald“ als einheitliches Ganzes abdecken. 
Heute stellen 139 Tourismusgemeinden im Schwarzwald mit über 10.000 Beherbergungsbetrieben und 10,7 Mio. Übernachtungen jährlich die kostenfreie Nutzung aller Nahverkehrsangebote im gesamten Schwarzwald ihren Gästen durch Ausgabe der KONUS-Karte zur Verfügung. Die Refinanzierung gegenüber den Verkehrsanbietern erfolgt über eine pauschale Solidarabgabe jedes Gastes pro Übernachtung in Höhe von 35 Cent. 
KONUS habe international und national als täglich verfügbarer sanfter Tourismus große Beachtung erfahren. „Ein gute Idee ist eine, die kopiert wird“, so Bäumer und weist auf den Harz, den Bayrischen Wald und den Bodenseekreis hin, welche dieses System inzwischen ihren Gästen ebenfalls anbieten. Neben den geehrten Vertretern aus der Verkehrs- , der Tourismusbranche und den Teilnehmerorten, diese auch  stellvertretend für die Beherberungsbetriebe, stehe, so Bäumer, „ein Gewinner zweifelsfrei fest: 
Die Umwelt“.