Eigenanteile der Schülermonatsfahrkarten aus dem Listenverfahren

Durch die Corona – Pandemie und der damit verbundenen Schulschließung am 17.03.2020, sind bei vielen Eltern Fragen aufgekommen.

Grundsätzlich leisten unsere Verkehrsunternehmen einen hohen gesellschaftlichen Beitrag trotz derzeit ungesicherter Einnahmen. Die Fahrpläne werden nahezu unverändert weiter gefahren, um die notwendige öffentliche Beförderung aufrecht zu erhalten.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann hat Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern sowie die Verkehrsverbünde und anderen Beteiligten darum gebeten, die Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr nicht zu kündigen, sondern normal weiter laufen zu lassen.

Dies könne dazu beitragen, kleine und mittelständische Busunternehmen sowie andere Verkehrsbetriebe vor gravierenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bis hin zur Insolvenz zu bewahren. Der Minister sagte: „Alle sollten jetzt verantwortungsbewusst ihren Beitrag leisten“. Er kündigte am Sonntag in Stuttgart eine Ausgleichsregelung für die im April bezahlten, aber nicht dem Zweck entsprechend nutzbaren Schülertickets an.

Angedacht ist ein landesweit einheitliches Verfahren: 

Der Verkehrsminister betonte: „ÖPNV ist eine zwingend erforderliche Infrastruktur. Wichtig ist jetzt der Erhalt der Busunternehmen, denn auch nach der Corona-Krise muss der ÖPNV noch funktionieren. Das Land unterstützt die Kommunen und Kreise mit einer Soforthilfe von 100 Millionen Euro. Dazu gehört auch der Ausgleich der Schülerbeförderung. Die genaue Abrechnung erfolgt später.“

Deshalb bitten wir Sie um folgende Vorgehensweise:

Der Eigenanteil der Schülermonatsfahrkarten im April 2020 wird ganz normal abgebucht. Wie üblich zur Mitte des Monats.

Eine entsprechend Erstattung/Entschädigung dafür, wird dann, wie vom Verkehrsministerium angekündigt, zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Voraussichtlich werden dann die Personen, die die Aprilfahrkarte nicht zurückgegeben haben und der Abbuchung im April auch nicht widersprechen, eine Erstattung erhalten.

Wir bitten daher alle Eltern um Verständnis in dieser Ausnahmesituation und bitten den Konsens des Landes mitzutragen und dem Bankeinzug im April nicht zu widersprechen.